Wie gut höre ich? Warum kann ich manchen Gesprächen – besonders in Gruppen – nicht mehr folgen? Was kann ich tun? – Dies waren einige der Fragen, mit denen sich der Altherrenclub beim letzten Treffen im Stiftshaus beschäftigt hat. Referent war Marcus Beverburg von Gerland-Hörgeräte in Hagen, der über das Thema „Hören und Hörgeräte“ berichtete.
“Das Ohr ist unser Hörorgan und ist gleichzeitig wichtig für den Gleichgewichtssinn”, informierte der Experte. Wichtig sei das Verstehen des Gehörten im Zusammenspiel mit dem Gehirn. Marcus Beverburg erläuterte die Funktionsweise des Sinnesorgans und ebenso die Ursache von Hörversagen und Hörminderung sowie die Möglichkeiten der Hörgeräteakustiker dieses festzustellen.
Ein Streifzug durch die technische Entwicklung von Hörgeräten schloss sich an. „Während vor 50 Jahren Hörgeräte mit einer Muschel und einer Batterie, die am Körper getragen wurde, betrieben wurden, sind die heutigen Geräte manchmal so klein wie ein Fingernagel und können trotzdem mit Akku bis zu sieben Tage laufen“, informierte Beverburg und fügt hinzu: „Mittlerweile gibt es Geräte, die per Smartphone steuerbar sind und über Bluetooth auch andere Hörquellen wie Fernseher oder Mobiltelefone direkt ins Ohr geben können.“
Die Altherren erfuhren, dass es moderne Geräte gebe, „die – auch durch den Einsatz von KI – erkennen, in welcher Umgebung sich der Hörende aufhält und sich daran anpassen“. Marcus Beverburg zeigte auf, „dass mit modernen Hörgeräten, die Individuell auf den Kunden eingestellt werden, sehr viel möglich ist“. Die Teilhabe am Geschehen und in Gesellschaft sei wieder möglich, so der Experte.
Ein weiterer Punkt war die Zusammenarbeit mit den Ärzten und das Beantragen der Hörgeräte bei den Krankenkassen, wozu die Männer viele Antworten und Anregungen erhielten, die sich auf die technischen Möglichkeiten, die Beantragung von Hörgeräten und die Höhe des Eigenanteils bezogen. Zudem schilderte ein Teilnehmer seine eigenen langjährigen Erfahrungen mit Hörproblemen und wie ihm letztendlich geholfen werden konnte.
Zum Schluss wies Albrecht Fischer auf das nächste Treffen des Altherrenclubs am Freitag, 6. November 2026, hin. „Die Biologische Station Kreis Steinfurt stellt ihre Arbeit vor“, informierte er die Gruppe.
Quelle: WN / Björh Igelbrink
