Studienfahrt der IG Leeden nach Belgien

Mit 29 Teilnehmern war es eine Rekordbeteiligung im Fahrtenprogramm der Interessengemeinschaft Leeden (IGL). Die mehrtägige Studienfahrt (14.-18.09.2026) war bereits die vierte Kooperation mit dem Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerk NRW (DEPB) und führte nach Belgien. Antwerpen, Brüssel und Gent waren Ziele der Reisegruppe aus dem Stiftsdorf.
„Die sehr kompetenten Guides vermittelten uns umfangreiches Wissen und sehr viele interessante Sehenswürdigkeiten haben wir somit kennengelernt“, blickt Gerhard Wellemeyer als Vertreter des IGL-Vorstandteams auf die Reiseeindrücke zurück und er ergänzt: „Höhepunkte waren sicher der Empfang im NATO-Hauptquartier und der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel, wo uns Robin-Christopher Lödige als Mitarbeiter unserer Europaabgeordneten Verena Mertens empfangen hat.“
In der Deutschen Seemannsmission in Antwerpen erfuhren die Gäste aus dem Stiftsort viel über die ehrenamtliche Arbeit der Kirche im dortigen großen Hafen. Im flächenmäßig größten Hafen Europas werden jährlich etwa 17.000 See-Schiffe und rund 70.000 Binnenschiffe abgefertigt. „Ein aktives Atomkraftwerk und 134 Windkraftanlagen im Hafengebiet versorgen die Region mit der notwendigen Energie“, erfuhr die Reisegruppe, die staunte: „Alle zwei Wochen transportiert ein Schiff gebrauchte LKW und PKW nach Zentralafrika, laufend werden LKW und Zugmaschinen nach Saudi-Arabien transportiert, weil nach der Sperre der Straße von Hormus in Saudi-Arabien jetzt viel mehr Güter per LKW transportiert werden müssen.“
Der große Markt mit historischem Rathaus und zahlreichen imposanten Gildehäusern, die dortige Kathedrale und das berühmte Atomium von der Weltausstellung 1958 waren einige markante Gebäude in der belgischen Hauptstadt. „In Antwerpen bestaunten wir den 1905 in Schlossgröße errichteten Bahnhof und das Viertel der ultra-orthodoxen Juden, ein Zentrum des weltweiten Diamanthandels“, so Gerhard Wellemeyer. Ein koscheres Abendessen mit dem Guide Ria Schmelzer rundete die Eindrücke der Gruppe ab.
„Das war wieder eine sehr informative und interessante Studienfahrt unter der sehr fachkundigen Leitung der DEPB-Geschäftsführerin Petra Theisling“, lautete das Fazit der Reiseteilnehmer. Im September nächsten Jahres geht es erneut mit dem DEPB auf Tour – „möglicherweise nach Mainz und Wiesbaden und in die angrenzenden Weingebiete“, mutmaßen die Organisatoren.

Quelle: WN / Björn Igelbrink / Gerhard Wellemeyer