Die Aufbereitung des Wassers lernte eine 18-köpfige Delegation der Interessengemeinschaft Leeden (IGL) kennen. Auf Vermittlung des IGL-Mitglieds Gustav Lage hat die Gruppe das neue Wasserwerk des Wasserversorgungsverbandes Tecklenburger Land (WTL) in Dörenthe besichtigt.
„Ein Mitarbeiter zeigte uns in einem gut eineinhalbstündigen Rundgang das vollständige neue Werk, das der WTL in den vergangenen gut fünf Jahren neu gebaut hat und wo ein erheblicher zweistelliger Millionenbetrag investiert wurde“, freute sich Gerhard Wellemeyer.
Der Vertreter vom IGL- Vorstandsteam ergänzt: „Die Teilnehmer waren beeindruckt von der dort installierten Technik und von den Dimensionen der Leitungen, Filteranlagen und Pumpen.“ Da das Wasserwerk zur kritischen Infrastruktur zähle, durften innerhalb des Werkes keine Fotos gemacht werden, informierte die IG Leeden.
Zum Produktionsverfahren hörten die IG-Mitglieder von ihrem Guide, „dass der WTL in Dörenthe pro Stunde rund 600 Kubikmeter Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal entnimmt, filtert und dann auf Verrieselungsflächen ausbringt, damit es dort in das Erdreich eindringt und dadurch weiter gefiltert wird“.
Aus dieser Wassergewinnungsfläche werden nach Auskunft des WTL-Experten dann über mehrere Brunnen „etwa 750 Kubikmeter Wasser gefördert, das dann erneut in anderen Filteranlagen zum Trinkwasser aufbereitet wird“.
Insgesamt fördere der WTL in seinen Wasserwerken in Dörenthe, Brochterbeck und Schollbruch ca. 1.400 cbm Trinkwasser pro Stunde.
Alle Teilnehmer waren sich einig, „dass das wieder eine sehr interessante Führung war“. Der IG- Vertreter Gerhard Wellemeyer vom Vorstandsteam bedankte sich beim kompetenten Führer mit einer Flasche Leedener Stiftstropfen für seine ausführlichen Informationen.
Quelle: WN / Björn Igelbrink / Gerhard Wellemeyer
