Die heftige Hitzewelle Ende Juni hat damals zur Absage der Labyrinth- und Dorfplatzpflege geführt. Bei erträglicheren Temperaturen drei Wochen später haben Heimatverein und Interessengemeinschaft Leeden (IGL) ihre Mitglieder und die anderen Vereine im Ort abermals eingeladen. Und rund 30 ehrenamtliche Helfer packten mit an gemäß dem Motto „Viele Hände – schnelles Ende“.
„Vermutlich auch wegen des Ferienbeginns war die Anmeldequote zunächst nur mäßig“, berichtet der für die Koordination der Pflegearbeiten zuständige Hermann Schürmann. Er und die weiteren Vorstandsmitglieder der Interessengemeinschaft und des Heimatvereins waren aber umso überraschter, „dass sich dann doch so viele Engagierte am Dorfplatz einfanden, wo wir verschiedene Teams bilden konnten“.
Diese kleinen Kolonnen übernahmen unterschiedliche Aufgaben, galt es doch “die vielen Hecken im Sinneslabyrinth und am Rand des Dorfplatzes zu schneiden und das Unkraut aus den Beeten und von den Wegen rund um den Dorfteich zu entfernen”, so die Organisatoren. Am Beet der Info-Tafel am Friedhof beseitigten zudem „fleißige Helfer ebenfalls das Unkraut und alte Blätter“, informiert Gerhard Wellemeyer vom IGL-Vorstandsteam.
„Alle Freiwilligen zeigten ein hohes ehrenamtliches Engagement“, lautet das Fazit der Vereinsverantworlichen. Dafür sei das „lebendige Stiftsdorf“ bekannt und viele Besucher des Dorfplatzes anerkennen dies.
Heimatverein und IG Leeden versorgten die Helfer mit kühlen Getränken sowie leckeren Brötchen und Kaffee. Alle waren nach Beendigung der Arbeiten gegen Mittag “auch ein bisschen stolz auf das, was sie alles erreicht hatten”, denn Leedens lebendige Mitte “ist für den weiteren Sommer prima herausgeputzt”, meint Hermann Schürmann, „was die Besucher in den nächsten Tagen sicher gerne registrieren und genießen werden“. Somit dankte er „allen Helfern für ihren tollen Einsatz, der allen Spaß gemacht hatte und nicht zu lange dauerte“.
Quelle: WN / Björn Igelbrink
