Erweiterung des Amazone-Werks in Leeden

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Die Firma Amazone plant für die Zukunft und möchte sich in den nächsten 25 Jahren am Standort Leeden weiterentwickeln. Die Kommunalpolitiker stellen dafür die Weiche.Amazone hat nordöstlich des bestehenden Standortes in Leeden eine große Fläche erworben, um expandieren zu können. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Das Unternehmen Amazone möchte sich in Leeden erweitern. Das war bereits 2024 angekündigt worden. Dafür hat es sich ein großes Areal nordöstlich des Standortes an der Ecke Lotter Straße/Natrup-Hagener Straße gesichert, das als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen ist. Das soll sich ändern.

Ein entsprechender Bebauungsplan mit der Ausweisung eines Sondergebietes ist in Arbeit. Nun ging es im Ausschuss für Bau, Sportinfrastruktur und Verkehr unter anderem um die öffentliche Auslegung. Dem stimmte das Gremium einhellig zu. Das Bauleitverfahren soll auf der bereits vorgestellten Planungsgrundlage weiter durchgeführt werden

Das Unternehmen habe sich seit 2008 sehr dynamisch entwickelt und weiter investiert, erläuterte Arne Bußmann vom Ingenieurbüro Tovar. Amazone sei ein regional bedeutsamer Arbeitgeber. Nun könne er sich an dieser Stelle nicht weiterentwickeln und stoße räumlich an Grenzen. Mit der Umwandlung der von Amazone erworbenen landwirtschaftlichen Flächen in ein Sondergebiet „Landmaschinen – Entwicklung, Produktion, Aufbereitung, Instandsetzung und Testung“ sollen Investitionen für die nächsten 25 Jahre gesichert werden.

Am Firmensitz in Hasbergen würden sogar 40 Hektar Fläche entwickelt, so Bürgermeister Stefan Streit. In Leeden seien es 6,7. „Bis zu 100 Arbeitsplätze können entstehen.“ Es gebe zwar noch keine konkreten Pläne, die zusätzliche Fläche sei aber ein wichtiger Standortfaktor. Erst einmal werde ein Erprobungsgelände eingesät für Landmaschinen.

Das Baugebiet werde relativ breit eingegrünt. Bäume werden wesentliche bauliche Anlagen verdecken, fügte Arne Bußmann hinzu. Zwar dürften 90 Prozent der Fläche versiegelt werden, doch dafür gebe es erhebliche Kompensationen.

Der Entwurf für den Bebauungsplan sieht vor, dass dreigeschossig und bis zu einer Höhe von 15,5 Metern gebaut werden darf, 90 Prozent der zur Verfügung stehenden Fläche könnten versiegelt werden. Die Erschließung würde über eine neue Anbindung an die Lotter Straße erfolgen.

Quelle: WN / Ruth Jacobus