Auf nach Bramsche ging es für eine Gruppe der Interessengemeinschaft Leeden (IGL). Dort besuchten die 27 Teilnehmer das neueste Werk der Amazone-Gruppe, die ja auch einen Standort im Stiftsdorf hat. Zwei riesige Montagehallen, ein Zwischenlager und den Bürotrakt erkundete die IGL-Delegation.
„Wir waren vor einiger Zeit bereits im Stammwerk von Amazone in Hasbergen-Gaste und vor zwei Jahren bei uns im Dorf im zentralen Ersatzteillager der Gruppe“, erinnert sich Gerhard Wellemeyer vom IGL-Vorstandsteam. Der jetzt besuchte Betrieb entstand 2018 in der Nähe der Autobahnabfahrt Bramsche und musste bereits 2022 erweitert werden. Eine erneute Erweiterung steht jetzt für 2026 an.
In Bramsche konnte sich die Firma insgesamt 25 Hektar Gewerbefläche sichern, davon sind aktuell bereits fünf Hektar bebaut. Zwei riesige Montagehallen, ein Zwischenlager und der Bürotrakt umfassen 24.000 Quadratmeter Grundfläche. Rund 500 Mitarbeiter sind dort tätig.
Unter der Führung des Amazone-Mitarbeiters Sascha Osterhaus-Kemken besichtigte die 27-köpfige Gruppe der IG Leeden zunächst das Teile-Lager, das sich zwischen den beiden Montagehallen befindet. Anschließend konnten die Teilnehmer hautnah erleben, wie die großen gezogenen Düngestreuer und die verschiedenen Feldspritzen montiert und getestet wurden. „Die selbstfahrende Feldspritze Pantera kann mit einer Arbeitsbreite von maximal 48 Metern gefertigt werden“, so Osterhaus-Kemken.
Alle Teilnehmer waren sich einig: Auch dies war eine interessante und Informative Betriebsbesichtigung, die die IG Leeden ihren Mitgliedern ermöglichte – „zumal Amazone in Leeden mit dem zentralen Ersatzteillager vertreten ist, hier im Ort zunächst mit der Fertigung der großen Feldspritzen begonnen wurde und weil Amazone auch zum Kreis der IGL-Mitglieder zählt“, so die Organisatoren. Gerhard Wellemeyer dankte Sascha Osterhaus-Kemken mit einer Flasche Leedener Stiftstropfen für die Führung.
Bei einem anschließenden Gedankenaustausch im Stiftsdorf in der Gaststätte Zur Post sprachen die Teilnehmer über mögliche weitere Betriebsbesichtigungen im nächsten Jahr: „Vielleicht geht es dann zum Wasserwerk in Brochterbeck.“ Unter Umständen könne dieses Ziel auch mit dem Fahrrad angefahren werden.
Quelle: WN / Björn Igelbrink
