Die U19-Radballer des RSV Leeden haben in der NRW-Liga einen perfekten Start hingelegt. Mit Siegen gegen starke Gegner wie Schiefbahn führen Pascal Westphal und Ilias Kröner die Tabelle an.
Ein Auftakt nach Maß gelang den U19-Radballern des RSV Leeden in der NRW-Liga 2025/26: Am ersten Spieltag beim gastgebenden SC Lippstadt setzte sich das junge Duo Pascal Westphal und Ilias Kröner am Sonntag souverän durch und führt nun die NRW-Liga an.
Gleich im ersten Spiel gegen die U19 aus Velbert zeigten die Leedener von Beginn an Druck. Dennoch stellten sich kleinere Unkonzentriertheiten in der Defensive ein, so das das Duo drei Gegentore hinnehmen musste. Am Ende stand ein verdienter 5:3-Erfolg.
Zum echten Spitzenspiel kam es anschließend gegen die „langjährigen Rivalen“ vom Radsportclub Schiefbahn Lukas Lank und Ben Juckenhöfe. Beide Teams lieferten sich ein Duell auf höchstem Niveau, welches lange Zeit absolut ausgeglichen verlief.
Nach einem perfekt ausgeführten Eckball gingen Westphal/Kröner 1:0 in Führung, Schiefbahn glich wenig später aus. Ein Abspielfehler der Gegner brachte Leeden schließlich das entscheidende Tor. 2:1-Sieg für das Stiftsort-Duo. In den weiteren Begegnungen ließen Westphal/Kröner nichts anbrennen: Gegen die U17 aus Methler stand am Ende ein klares 7:2, gegen Niedermehnen ein noch deutlicheres 12:1. Auch das letzte Spiel gegen Altena verlief souverän. Mit einem 5:0 blieben Westphal/Kröner ohne Gegentor.
Mit 15 Punkten aus fünf Spielen übernimmt der RSV Bergeslust Leeden damit die alleinige Tabellenführung in der NRW-Liga ein. Dennoch keine Zeit für Pascal und Ilias sich zurück zu lehnen. Denn in zwei Wochen sind die beiden erstmalig bei einem hochkarätigen Herrenturnier in Belgien gemeldet: Beim internationalen Radball-Meeting in belgischen Genk wollen die Nachwuchsspieler wertvolle Erfahrungen gegen ein renommiertes Teilnehmerfeld sammeln.
Foto: Jörg Wahlbrink
Pascal Westphal (links) und Ilias Kröner (hinten rechts) hielten sich in der NRW-Liga am ersten Spieltag schadlos und gewannen alle fünf Matches.
Quelle: WN / Jörg Wahlbrink
