Winterwanderung des Posaunenchores

Man nehme motivierte Musiker, frostige Temperaturen mit Schnee, Sonnenschein und blauen Himmel und heraus kam vor einigen Tagen die traditionelle Winterwanderung des Posaunenchores. Die Bläser verbrachten einen gemeinsamen Nachmittag zum Jahresauftakt.
„Wegen der vielen musikalischen Termine in der Vorweihnachtszeit gibt es beim Posaunenchor Leeden keine Weihnachtsfeier,“ erklärt Gerhard Wellemeyer für die Gruppe und ergänzt: „Der letzte große Auftritt war der Krippenspiel-Gottesdienst an Heiligabend, bei dem erstmals auch die von Tim Lange ausgebildeten Jungbläser mitgespielt haben.“ Insgesamt 14 Bläserinnen und Bläser hätten „Oh Du fröhlich“ intoniert. So stark sei der Posaunenchor „seit vielen Jahren nicht mehr aufgetreten“.
Bei der Winterwanderung war die Musikgruppe mit neun Jugendlichen und 13 Erwachsenen unterwegs. Vom Startpunkt, der Gaststätte Zur Post, ging es durch den Schnee über den Fangberg auf den Weg zum Lokal Alten Backhaus, „wo wir uns bei leckerem Kuchen, frischen Waffeln, Kaffee und Kaltgetränken stärkten“, informieren die Bläser.
Gerhard Wellemeyer als stellvertretender Vorsitzender des Posaunenchores nutzte die Gelegenheit, sich beim Leiter des Chores, Karsten Tiemann, „für seinen tollen Einsatz über das ganze Jahr“ zu bedanken. Tim Lange dankte er „für die engagierte und erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die bereits seit Monaten läuft und die dem Chor inzwischen inzwischen acht neue Mitbläser beschert hat“. Beide bekamen einen Gutschein vom Lebensmittelpunkt geschenkt.
Anschließend ging es zu Fuß zurück ins Ortszentrum von Leeden zur Gaststätte Antrup, wo sich die Senioren noch zum Grünkohlessen und einem unterhaltsamen Abend mit vielen netten Gesprächen trafen.
Die aktuelle Winterpause unterbricht der Posaunenchor für den Gottesdienst zum Neujahrsempfang der Interessengemeinschaft Leeden am Sonntag, 25. Januar. Dann geht es mit der Jahreshauptversammlung am Dienstag, 3. Februar, weiter, bei der die Aktiven auch die zahlreichen weiteren Einsätze in diesem Jahr besprechen möchten.

Quelle: WN / Björn Igelbrink