Fahrt des Altherrenclubs nach Paderborn

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Den Dom, die Krypta, die Kaiserpfalz und das größte Computermuseum der Welt bekamen die Mitglieder des Altherrenclubs und ihre Partnerinnen in Paderborn zu sehen. Mit dem Bus führte eine Tagesfahrt vom Stiftsdorf in die Stadt, wo deren Namensgeber, die Pader, entspringt.
„Die alte Bischofsstadt Paderborn erkundete die Gruppe bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen“, berichtet Christian Siepenkötter, Pressewart von den Altherren. Der Ankunft an der Paderhalle nach eineinhalb Stunden Busfahrt folgte ein Stadtrundgang mit Führern in zwei Kleingruppen.
„Unter der Stadt entspringt die Pader mit mehr als 200 Quellen“, erfuhren die Ausflügler. Viele Flussarme der Pader und Quellteiche „prägen das Stadtbild und haben die Stadtentwicklung gefördert“. Durch den regelmäßigen Wasserreichtum habe sich schon im Mittelalter vielseitiges Gewerbe und Handwerk angesiedelt. Obwohl die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu rund 85 Prozent zerstört wurde, konnten die Stadtführer der Gruppe einige ehemalige Mühlen und andere Handwerkerhäuser zeigen.
„Weiter ging es zum Dom,“ teilen die Altherren mit. Der 104 Meter lange und 93 Meter hohe Bau ist aus der Silhouette der Stadt Paderborn nicht wegzudenken. Die Stadtführung steuerte eine weitere Sehenswürdigkeit an, das Adam-und-Eva-Haus, „eines der schönsten Fachwerkhäuser in Paderborn, das um 1560 im Stil der Weserrenaissance erstanden ist“.
Dem weiteren Rundgang schlossen sich Sehenswürdigkeiten wie der Dombezirk mit dem Dom, Kreuzgang, Krypta und Kaiserpfalz an. „Auch hier konnten die Führer viele interessante Details wie zur Gründung der Stadt und des Doms durch Karl den Großen erzählen“, schildert Christian Siepenkötter die Eindrücke. Der Abschluss der Führung „war das im Renaissancestil erbaute alte Rathaus, wo gerade eine Hochzeitsgesellschaft zu sehen war“.
Nach einem leckeren Mittagessen fuhr die Gruppe zum Heinz-Nixdorf-Forum (HNF), „dem nach eigener Darstellung weltgrößten Computermuseum“, so die Altherren. Von den Anfängen der Schrift, über die ersten Druck- und Rechenmaschinen, Schreibmaschinen, PCs, Smartphones bis hin zu Robotern wird hier die rasante Entwicklung in der Informationstechnik gezeigt. Eine junge Führerin zeigte den Gästen aus dem Stiftsort „kompetent und anschaulich einige wichtige Entwicklungen und Entdeckungen auf“. Die alten Herren waren überrascht von der Vielfalt und Größe der Sammlung und konnten einige Schreibmaschinen und Computer sehen, mit denen sie selbst schon gearbeitet hatten.
Auf der Rückfahrt von Paderborn besuchte die Gruppe ein schönes Bauernhof-Café. Die Inhaberin die seit über 20 Jahren das Café betreibt, begrüßte die Gruppe. „Anschließend stellte sie anschaulich das Café und die Geschichte des Hofes vor“, so die Altherren. Die selbst gebackenen Torten waren „das Highlight des Besuches“.
Zum Abschluss des interessanten Sommerausflugs wies Albrecht Fischer, Sprecher der Altherren, auf deren Sommerfest hin, „dass am Freitag, den 7. August 2026, um 16 Uhr in der Remise in Leeden stattfindet“.

Quelle: WN / Björn Igelbrink