„Wer einmal dabei war, bleibt immer dabei – auch wenn aus dem damaligen Kind inzwischen ein Vater und aus dem Vater ein Opa geworden heißt“, meinte Heinz Saatkamp als Vertreter der Interessengemeinschaft Leeden (IGL) über die Vater-Kind-Kanutour, die Uwe Peters mit seinem Helferteam seit 26 Jahren ehrenamtlich organisiert. Auf dem Jugendzeltplatz in Ankum verbrachten 150 Teilnehmer das letzte Wochenende der Sommerferien
Die knapp 13 Kilometer lange und über sieben Stunden dauernde Kanutour auf der benachbarten Hase war dabei natürlich das Highlight. Start an der Hase ist das Stauwerk Sögeln in Bramsche. Ein Begleitkonvoi sorgt für Getränke und Hot Dogs sowie Kaffee und Kuchen bei zwei großen Stopps. Die Helfer überraschen mit der „Lutscherbrücke“ und reichen von einer Brücke Lollies an die auf dem Fluß vorbeifahrenden Tourteilnehmer in ihren Kanus. Nach einer Kaffeepause endet die Tour in Alfhausen.
Abends gibt es in Ankum-Aslage auf dem Zeltplatz unter dem Dach der großen Remise traditionell Bratkartoffeln mit Leckereien vom Grill. Das große Lagerfeuer und Gitarrenklänge in der Zeltplatzmitte sorgen bei einsetzender Dunkelheit für echte sommerliche Lagerromantik. Die Kids lassen sich besonders Stockbrot, geröstete Marshmallows und süße Crêpes schmecken.
„Jahr für Jahr ist das eine tolle Aktion für die Kinder, Jugendlichen und Väter“, meinte Heinz Saatkamp in seinem verlesenen Grußwort, da er terminlich verhindert war. Der IGL-Beirat und Marktmeister des Feierabendmarkts im Stiftsdorf übergab Uwe Peters, den die Stadt Tecklenburg im letzten Jahr für sein unentgeltliches Engagement sogar mit dem Heimatpreis ehrte, einen Zuschuss in Höhe von 250 Euro von der Interessengemeinschaft Leeden.
Uwe Peters freute sich sehr über die Unterstützung, ist es doch sein Anliegen die Kosten für die Kanutour, zu der auch einige seiner Freunde aus Cuxhaven oder Berlin extra angereist waren, trotz gestiegener Preise moderat zu gestalten. Der Vater dankte seinem Helferteam und alle Teilnehmer dankten Uwe Peters wiederum mit einer La-Ola-Welle.
Quelle: WN / Björn Igelbrink
